Geschichte der Schule

Die Geschichte der Grundschule Roßtal

Die erste urkundliche Erwähnung der Grundschule Roßtal war im Jahr 1474.

1613 besuchten 70 Kinder die Schule.

Etwa 200 Jahre später teilte sie sich in eine Mädchen- und Knabenschule.

Die Schülerzahl stieg von 1889 bis 1990 von 248 auf 355. Für diese Anzahl Kinder standen nur vier Klassenräume zur Verfügung; als Pausenhof diente der Friedhof.

1928 begann der Bau des neuen Gebäudes. Zwei Jahre später findet hier zum ersten Mal der Unterricht statt. Das neue Schulhaus hatte acht Klassenzimmer, im Dachgeschoss zwei Lehrerwohnungen und im Tiefparterre eine Wohnung für den Hausmeister.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Schulhaus 1944 als Lazarett genutzt. Hierfür wurden vier Klassenzimmer geräumt. Im Februar 1945 wurden alle Schulräume als Notkrankenhaus umfunktioniert. Ein Jahr später stand das Schulhaus als militärisches Hauptquartier den amerikanischen Streitkräften zur Verfügung.

Eine Erweiterung in Form des Rückgebäudes kam knapp 17 Jahre später hinzu.

1973 teilte sich die Schule in Grund- und Hauptschule. Ein Jahr fand die Eröffnung der Turnhalle der Hauptschule im Zusammenhang mit der Einweihung statt.

1993 begannen die Umbauarbeiten zum heutigen Grundschulhaus bei laufendem Schulbetrieb. Nach zwei Jahren wurde die generalsanierte und durch einen Neubau ergänzte Grundschule Roßtal eingeweiht. Der Kostenaufwand belief sich auf 8,2 Mio DM.

Quelle:
Festschrift anlässlich der Einweihung 1995
Markt Roßtal