Profil PIZ

Kultusministerin Anna Stolz zeichnet weitere Schulen mit dem Prädikat „Profilschule
für Informatik und Zukunftstechnologien“ aus
In der Münchner Residenz fand vergangene Woche die feierliche Verleihung des Prädikats
„Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) statt. Mit dieser Auszeichnung
werden Schulen aller Schularten gewürdigt, die informatische Bildung und digitale
Zukunftstechnologien innovativ und lernförderlich im Unterricht verankern. Damit startet die
dritte und letzte Kohorte der PIZ-Maßnahme mit weiteren 48 Schulen.
Kultusministerin Anna Stolz würdigte die innovative Arbeit der ausgezeichneten Schulen:
„PIZ-Schulen stehen für neue Wege – mit kreativen Unterrichtskonzepten und einer klaren
Vision: Sie wollen unsere Schülerinnen und Schüler zukunftsfest machen. Eine
verantwortungsvolle digitale Bildung bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen klug mit
moderner Technik umgehen können. Die ausgezeichneten Profilschulen machen junge
Menschen fit für die digitale Welt von morgen – kreativ, kritisch und mutig für neue Aufgaben.
Mein Dank gilt dabei ganz besonders den Lehrkräften, die mit Begeisterung und
Engagement digitale Bildung jeden Tag möglich machen.“
Für die Grundschule Roßtal nahmen Stephanie Frodl zusammen mit Delia Zimmler die
Auszeichnung entgegen. Die beiden Lehrerinnen gründeten an der GS Roßtal ein i-Pad
Team. Das achtköpfige Team entwickelte ein curriculares Konzept für die erste bis vierte
Klasse, in welchem die verbindliche Einführung sowie der Umgang mit verschiedenen Apps
vorgegeben ist. Die Handhabung der Geräte an sich und der moderate Einsatz der
Technologie zeichnen das Konzept aus. Bereits Grundschülerinnen und Grundschüler
können so erste Erfahrungen in der Programmierung sammeln und beispielsweise kleine
Roboter steuern.
Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram
Brossardt, betonte: „Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtiger
denn je, dass wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien auf allen Ebenen international den
Anschluss halten. Die ausgezeichneten Schulen nehmen mit ihrem Engagement als
Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien eine bemerkenswerte Vorreiterrolle ein.
Sie legen den Grundstein für langfristiges, nachhaltiges Interesse der Kinder an den
Schlüsselthemen der Zukunft und eröffnen ihnen die Möglichkeit, sich altersgerecht mit
diesen auseinanderzusetzen. Das hat Vorbildcharakter und regt zum Nachahmen an.“
Sabine Däumler, Rektorin der Grundschule Roßtal, freute sich über die Anerkennung des
Engagements der Kolleginnen. „Diese Technologie ist nicht mehr wegzudenken und wir sind
froh, dass wir unsere Kinder von Anfang an darauf vorbereiten können.“